Einsteigerkurs Fliegenfischen ausgebucht

„Es hätte mich ja auch gewundert…“ nachdem ihr alle so fleißig die Umfrage im ersten Quartal zum Thema Fliegenfischen beantwortet habt, war es eigentlich auch schon klar, dass der Einsteigerkurs schnell ausgebucht sein würde.
So ist es jetzt auch gekommen. Seit Mitte letzter Woche sind alle fünf Plätze vergeben. Zwei drei Interessierte für einen weiteren Kurs gibt es auch schon. Wenn sich da noch ein paar Leute finden wäre das auch kein Problem Ende Mai oder Mitte Juni eine zweite Auflage anzubieten.
Wenn ihr Interesse habt, dann meldet euch einfach.

Was ich aber auf jeden Fall noch anbieten möchte ist ein Wochenendtrip in die Eifel an die Kyll. Das sind dann so rund 3 Stunden Fahrtzeit mit dem Auto. Bei gemeinsamer Anreise aber kein Thema. Es gibt einen tollen Bestand an Forellen, Barben (irre an der Fliegenrute) und Döbeln. In unserem Abschnitt ist die Kyll ein reines Fliegenfischergewässer.

Dazu gäbe es für die Unterkunft dann zwei Varianten:

1. Eine Blockhütte auf einem Campingplatz, direkt am Wasser! Da darf man auch schon angenl!

2. Ein Hotel, direkt am Wasser. Da darf man nur gucken…

Wenn es etwas rustikaler sein darf, dann würde ich die Blockhütte bevorzugen (10 Betten, aber mit 5 – 6 Leuten auch ausgebucht), wenn es etwas bequemer (aber immer noch durchaus rustikal) sei sollte, dann ab in’s Hotel. Wer danran interessiert ist, der kann sich per eMail an mich wenden (e.riessle@asv-metelen.de) oder einen Eintrag ins Gästebuch machen. Je nach Interesse würde ich dann die eine oder andere Variante organisieren.

Neben Unterkunft und Fischereilizenzen würde dann natürlich auch ein örtlichen Guide – zumindest mal für einen Tag – zur Verfügung stehen.

Aber vorsichtig sein: wer da ein Mal war, der will da immer wieder hin!

Gruß + Petri Heil
Erwin

Fliegenfischen in Metelen – Der Anfang ist gemacht…

Heute haben wir hier in Metelen den ersten Wurftreff für Fliegenfischer und angehende Fliegenfischer abgehalten. Von 14:00 Uhr an gab es die Möglichkeit mal ein paar Dinge mit der Fliegenrute auszuprobieren. Gut, es waren keine echten Völkerwanderungen, aber immerhin fanden vier Jugendliche und zwei Senioren – die beiden schon mit der Fliegenrute vertraut sind – den Weg zum Sportplatz an der Leerer Straße.

Wir haben uns zuerst ein wenig mit grundsätzlichen Dingen rund um’s Fliegenfischen beschäftigt bevor es an die ersten Würfe ging. Dabei hat uns der Wind doch ordentlich in die Schnüre gepackt, so dass es nicht immer so ganz einfach war, die Würfe auch wirklich durchzuführen, aber wir hatten unseren Spaß dabei und am Wasser kann uns eine solche Situation ja auch immer begegnen.

Auf jeden Fall können die Jungs vom Wurftreff – Frauen waren heute nicht dabei –jetzt den perfekten „Wurf auf der Linie“, sie können die „Herr Lehrer ich weiß was“-Technik anwenden. Sie wissen was Fliegenfischen mit Spagetti zu tun hat und ihnen ist auch klar wieso der „Apfel-vom-Stecken-Wurf“ eine Bedeutung für das Angeln hat… was das alles ist?

Na unsere Geheimnisse vom Wurftreff… 😉

Weil das alles so nett war werden wir den Wurftreff bestimmt nochmal wiederholen. Ich denke mal so passend vor der Ferienzeit. Ich zähle dann auf die erfahrenen Fliegenfischer und hoffe, dass ihr uns eure Tricks mal verratet und euer Gerät vorführt, denn das ist ja immer so schön bei der Fliegenfischerei: jeder macht es auf seine Art und jeder hat irgendwie recht damit…

Davor gibt es noch den Einsteigerkurs für das Fliegenfischen. Der findet am 14. und 15. Mai hier in Metelen statt. Wir werden je nach Wetterlage den Leerer Sportplatz oder eine windgeschützte Ecke an der Mühle in Metelen nutzen. Für diesen Kurs werden maximal fünf Teilnehmer zugelassen. Seit heute gibt es nur noch zwei freie Plätze … eine verbindliche Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Wer Interesse hat erreicht mich unter 02556 / 1694.

Gruß + Petri Heil
Euer Erwin

Petrijünger starten gemeinsam in die neue Saison

„An solch ein herrliches Sommerwetter kann ich mich in den vergangenen Jahren beim Anangeln nicht erinnern. Häufig hatten wir noch Frost und niedrige, einstellige Temperaturen“, eröffnete der stellvertretende Vorsitzende Daniel Woltering die Begrüßungsrede der anwesenden ASV-Mitglieder am Karfreitag. Insgesamt hatten sich knapp 40 Männer und Frauen am Waldsee eingefunden, um den traditionellen, gemeinsamen Start in die Saison zu begehen. Nach der Begrüßung ging es dann auch schnell an die Angelplätze, um der Fischwaid nachzugehen. Mit der aufsteigenden Sonne wurde es immer wärmer, und auch die Fische kamen in Beißlaune. So konnten einige stattliche Brachsen, auch bekannt als „Klodeckel“, zählreiche Barsche und Rotaugen sowie ein kleiner Hecht überlistet werden. „Vor allem der Nachwuchs ist mit Feuereifer bei der Sache. In ein paar Jahren zeigen uns die Jungs, wie man Fische fängt“, erzählt Stefan Westphal, der sich zusammen mit seinen Söhnen über deren Fänge freut. Nach dem Ende des gemeinsamen Fischens wurden sämtliche Fische für die Galerie festgehalten und schonend in ihr Element entlassen. Für das gemeinsame Essen hatte Geschäftsführer Ingo Kottig bereits im Vorfeld gesorgt. „Durch die schlechten Fangergebnisse der Vorjahre haben wir zur Sicherheit Hering in allen Variationen und Reibeplätzchen besorgt. Wir wollen doch nicht, dass wir hungern müssen“, erzählt Kottig mit einem Augenzwinkern. Der Stimmung tat diese Maßnahme keinen Abbruch. Kein Petrijünger verließ direkt nach dem Angeln das Wasser. Alle fanden sich zum gemeinsamen Mittagessen ein, um noch die Sonne zu genießen und die ein oder andere Anekdote aus vergangenen Jahren Revue passieren zu lassen. „Einige von den Junganglern hatten aber immer noch nicht genug vom „Fische fangen“ und angelten direkt am Steg mit dem Pappteller mit Hering in der Hand“, erzählt Jugendwart Maik Blomberg von seinen Beobachtungen am Rande. Gegen 13 Uhr schließlich gingen alle gut gelaunt, gestärkt und mit einem tollen Start in die Saison zu ihren Familien nach Hause. Einziger Wehrmutstropfen war eine Aktion von Unbekannten. Diese hatten in der Nacht zum Karfreitag offensichtlich den Inhalt von zwei oder mehr gelben Säcken auf dem Waldsee entleert. So konnten neben den Fischen und Wasservögeln auch leere Tetrapaks und Plastikflaschen etc. gesichtet werden. Mittlerweile ist ein Großteil des Mülls bereits wieder eingesammelt und fachgerecht entsorgt worden.
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