Zeltlager der Jugend am Bültsee

Am Freitag, 22. August, starteten 25 Jugendliche des ASV Metelen von der Mühle in Richtung Heek. Ziel war der Bültsee des ASV Heek. Nach der gut 30-minütigen Radfahrt wurden schnell die Zelte aufgebaut, um danach direkt zum Angeln an den See zu gehen. „Wir werden die Jugendlichen wohl nur zu den Essenszeiten am Platz sehen. Die restliche Zeit werden sie am See verbringen“, schickte Jugendwart Dennis Faber schon einen Ausblick auf die bevorstehenden Tage. Und so kam es dann auch, dass die Jugendlichen schon nach wenigen Minuten die ersten Fische an die Angel bekamen. Zum Abendbrot wartete dann eine Überraschung auf den Lagertross. Anstatt des üblichen Grillens gab es diesmal Döner. In der ersten Nacht konnte Andre Schaar einen Zander von 50 cm Länge anlanden, und Max Dropmann fing sogar einen Aal von 40 cm Länge. Nach der kurzen ersten Nacht und dem Frühstück am Samstagmorgen ging auf einmal eine gewisse Unruhe durchs Lagerleben. Lukas Schaar war im Drill mit einem großen Karpfen, und keinen hielt es mehr an seinem Angelplatz. Nach einem längeren Kampf mit dem Fisch ließ dieser sich dann doch zu einem Fototermin überreden. Die Waage stockte anschließend bei 14 Pfund. Dieser Fang sollte der Größte des Wochenendes bleiben. Ganz ohne Fisch ist jedoch kein Lagerkind geblieben, denn die Rotaugen und Barsche waren in guter Beißlaune. Neben diesen Fischarten ließen sich aber auch einige Schleien, Hechte und Brachsen fangen. Am Sonntagmorgen folgte noch ein Preisangeln, bei dem wertvolles Angelgerät zu gewinnen gab. Nachdem die Zelte gegen Mittag abgebaut waren ging es für die Kinder und Jugendlichen wieder mit dem Fahrrad Richtung Metelen. Hier wurden alle von ihren Eltern wohlbehalten empfangen. Ein besonderer Dank geht an den ASV Heek, der uns für dieses Angeln den Bültsee zur Verfügung gestellt hat.
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Verkauf von Tagesscheinen vorläufig eingestellt

Zurzeit sind keine Tageserlaubnisscheine für den Waldsee oder die Vechte zu beziehen. „Wir haben uns vom Vorstand entschieden, den Verkauf der Tageskarten für Gewässer des ASV Metelen vorläufig einzustellen“, so der stellvertretende Vorsitzende Daniel Woltering. Grund hierfür sind Vorfälle, die sich in letzter Zeit am Waldsee ereignet haben. „Es waren nicht nur Gastangler, sondern auch Vereinsmitglieder, die uns zum Einschreiten bewegt haben“, so Woltering weiter. Die Gastkarten werden aber nicht dauerhaft von der Bildfläche verschwinden. Geplant ist in Zukunft nur noch Gastkarten auszugeben, wenn ein Vereinsmitglied begleitend die Fischerei ausübt. „Diese Verfahrensweise hat sich bei anderen Vereinen bewährt“, teilt Gewässerwart Maik Wienefoet mit. Ab wann die neuen Gastkarten erworben werden können steht noch nicht fest. „Wir wollen so schnell wie möglich wieder Gastkarten ausgeben, allerdings müssen dazu erst die Karten neu gestaltet und die Ausgabe der Karten neu organisiert werden“, so Woltering. Einen Termin kann der ASV Metelen noch nicht benennen. Es wird aber definitiv eine Mitteilung über die Presse und die Homepage erfolgen ab wann der Verkauf von Gastkarten wieder startet.

ASV Jugend verbringt unvergessliche Tage im Weserbergland

Am vergangenen Freitag brachen 14 Jugendliche und Betreuer der Angelsportvereine aus Metelen und Schöppingen auf, um am Gewässer Rothe Mühle bei Frille ein Lager vom Landesfischereiverband zu besuchen. Nach der Begrüßung durch Dr. Marc Schmidt vom LFV wurden die Schlafzelte schnell bezogen, um die ersten Ruten ins Wasser zu werfen und die Boote startklar zu machen. „Wir hatten die Möglichkeit zwei Angelboote zum Fischfang zu nutzen“, erzählt Daniel Woltering. „Die Boote lagen nur nachts am Ufer. Die restliche Zeit waren sie permanent auf dem Wasser, was die Beliebtheit zeigt“, so Woltering weiter. Nach dem Abendessen wurden Köderfische gefangen, um für das Nachtangeln gerüstet zu sein. Als es um 1 Uhr nachts anfing zu regnen wurden die Ruten eingeholt. Bis hierhin wurden aber schon zwei schöne Aale gefangen, der Größere maß stattliche 83 cm. Nach dem Versorgen und säubern der Fische kehrte im Lager die Nachtruhe ein. „Die erste Nacht war kurz. Bei Sonnenaufgang waren die ersten Angler schon wieder mit den Booten auf dem See unterwegs“ so Andreas Heßling vom ASV Metelen. Beim Frühstück staunte Dr. Schmidt nicht schlecht, als die Jugendlichen von ihren Aalfängen berichteten.“Nach meinem Wissen wurden hier nie Aale besetzt. Und auch in 9 Jahren Jugendlager wurde nie ein Aal erbeutet“ so Dr. Schmidt. Der weitere Verlauf des Samstags wurde vom Angeln geprägt. Einige Jungangler berichteten von guten Hechtbissen, allerdings konnten nur kleinere Hechte bis 60 cm und Barsche gefangen werden. Als am Nachmittag dann einige Jugendliche unter Aufsicht zum Baden in den See sprangen nutzten die beiden Begleiter vom ASV Metelen die Möglichkeit vom Boot zu angeln. Nach ihrer Rückkehr konnten sie vom Fang eines 97 cm Hechtes berichten. „Der Fang des großen Hechtes kam genau zum richtigen Zeitpunkt, denn die Motivation lies bei vielen sichtbar nach“ erzählt Daniel Woltering. Von nun an waren alle wieder mit Feuereifer bei der Sache und wollten auch einen so großen Fisch anlanden. Es konnten auch einige kleinere Hechte und Barsche gefangen werden, allerdings sollte der 97 cm Hecht der größte Fisch des Wochenendes bleiben. Am Samstagabend stand wieder ein Nachtangeln auf dem Plan, was allerdings deutlich früher beendet wurde. „Viele waren vom frühen Aufstehen müde, und auch der gegen 23 Uhr einsetzende Regen sorgte für eine frühe Nachtruhe“ berichtet der Jugendbetreuer Johannes Reschka vom ASV Schöppingen. Sonntagmorgen wurden nach dem Aufstehen die Zelte geräumt und gesäubert sowie die Angelgeräte in den Fahrzeugen verstaut. Nach dem Frühstück wurden die ausgelegten Fangkörbe eingeholt und Dr. Schmidt erzählte ein wenig zu den gefangenen europäischen Flusskrebsen, die früher auch in der Vechte heimisch waren. Nach dem säubern des Lagerplatzes und der Boote kam schnell die Zeit des Abschieds. „Ihr habt einen positiven Eindruck hinterlassen“, so Dr. Schmidt. „Neben den ersten Aalfängen in 9 Jahren LFV-Jugendlager gelang Euch auch der Fang des größten Fisches in diesem Zeitraum“ so Dr. Schmidt weiter. Nach dem Gruppenfoto am See kehrten alle Teilnehmer gesund aber müde nach Metelen und Schöppingen zurück. Wenn es nach den Mitfahrern geht, findet dieses Lager seinen festen Termin im Veranstaltungskalender. „Es hat wieder einmal gezeigt, dass die ESM-Vechtegemeinschaft stark ist und auch für die Zukunft gut aufgestellt ist“ so Daniel Woltering.
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