Zanderfang im Waldsee

Mitte Juni war Peter Hüging am Waldsee fischen. Er hatte einen toten Köderfisch auf Grund liegen und erwartete Aale und Hechte an der Angeln. Doch alles kam anders. Nach einem nächtlichen Biss bekam er nach dem Drill ein stattliches Glasauge zu Gesicht. „Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht mit einem Zander“, lauteten die ersten Worte des glücklichen Fängers. Der Zander kam auf 65 cm Länge bei einem Gewicht von 5 Pfund.
Ausserdem konnte Peter einen Fisch landen, der noch nicht eindeutig identifiziert werden konnte. Bei dem Weißfisch handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine Kreuzung aus Giebel und Karausche. Er brachte erstaunliche 5 Pfund bei 45 cm Länge auf die Waage. Wer genaue Angaben zu diesem Fisch machen kann möge sich doch bitte beim Vorstand melden. Der Vorstand wünscht Petri Heil!
Bilder von beiden Fischen gibt es hier!

Gepanzerter Gesundspolizist in der Vechte

Edelkrebs wieder angesiedelt
Es gibt wieder Edelkrebse in der Vechte: In der ersten Junihälfte wurden von den Gewässerwarten der ESM-Vechtegemeinschaft nach langwierigen Gewässeruntersuchungen durch Fischereibiologen des Landesfischereiverbandes Westfalen-Lippe in der Vechte an mehreren Stellen Edelkrebse ausgesetzt. Allein der ASV Eggerode setzte an die dreißig Tiere aus. Erst in drei Jahren wird man einen Erfolg feststellen können – wenn die Tiere sich vermehrt haben.
Unter den Flusskrebsarten Europas nahm der Edelkrebs, auch Europäischer Flusskrebs genannt, früher aufgrund seiner Größe, des häufigen Vorkommens und der fischereilichen Bedeutung eine herausragende Stellung ein. Die unermesslichen Edelkrebsbestände vergangener Jahrhunderte verschwanden aber nach und nach durch Gewässerverschmutzungen, Ausbaumaßnahmen und die Krebspest. Verantwortlich für die Krebspest ist der Pilz Aphanomyces astaci.
Als Allesfresser gilt der Edelkrebs als die Gesundheitspolizei des Wassers, weil er aufräumt und vertilgt, was sonst faulen würde. Algen gehören zu seiner Leibspeise, dazu Schnecken, Würmer und auch Plankton. Somit trägt der Edelkrebs auch zur Verbesserung der Wasserqualität bei.
In Westfalen und Lippe wird mit dem Artenschutzprojekt Edelkrebs, einer mehrjährigen Maßnahme des Landesfischereiverbandes, die aus Mitteln der Fischereiabgabe gefördert wird, ein Beitrag zum Überleben der Art geleistet.
Quelle: Münstersche Zeitung/Johann Bar/ASV Eggerode

Freundschaftsangeln der Jugendlichen aus Alstätte und Metelen

Am vergangenen Samstag, 14.06.08, stand für die Jungangler des ASV Metelen ein Auswärtsangeln auf dem Plan. Zunächst ging es für die Jugendlichen des ASV mit dem Pkw nach Alstätte, ehe die Angeln ausgeworfen werden konnten. Vorausgegangen war eine Einladung des ASV Alstätte zu einem Freundschaftsangeln. „Seit unserem Zeltlager im Jahr 2006, das wir an einem See in Alstätte durchführen durften, besteht eine Freundschaft zwischen beiden Jugendgruppen“, berichtet Jugendwart Matthias Schaar. „Im vergangenen Jahr haben wir den ASV Alstätte zu einem Forellenangeln eingeladen, heute sind wir die Gäste“, so Schaar weiter. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass die Metelener Jugend schon nach kurzer Zeit an dem bekannten Gewässer Fische anlanden konnte. Andre Schaar gelang sogar der Fang eines stattlichen Brachsens von 2 kg. Die Jugendlichen aus Alstätte nutzten allerdings ihren Heimvorteil und hatten am Ende die Nase knapp vorn. Das tat der Stimmung unter den Anwesenden jedoch keinen Abbruch. Beim anschließenden gemeinsamen Grillen wurde die Freundschaft weiter gepflegt und von den Metelenern wurde ein Gastgeschenk an den Ausrichter übergeben.
Nach diesem gelungenen Ausflug freuen sich die Metelener Jugendlichen schon auf das nächste Jahr. „Wir werden unsere Freunde aus Alstätte dann wieder an ein Gewässer in Metelen einladen“, gibt Dennis Faber schon mal einen Ausblick auf den Terminkalender für das Jahr 2009.
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