Aufräumaktion im Mühlenkolk

An einem der letzten warmen Tage im September konnte man zwei Herren in Wathosen am Kolk beobachten. Bei diesen beiden Personen handelte es sich um Maik Blomberg und Frank Mensing, die den wunderschönen Abend allerdings nicht zum Fliegenfischen nutzten. „Wir wollen heute Abend ein wenig den Kolk von Unrat befreien“, erklärte Frank das Vorhaben, und schon ging es an die Arbeit. Bewaffnet mit Watstock und Gartengerät wurde der Grund ertastet. Zwischendurch kam auch schweres Gerät zum Einsatz, da einige Fundstücke nicht mit der Hand geborgen werden konnten. „Wir haben versucht eine Schubkarre mit dem Seil und einem Zugfahrzeug zu bergen, aber es ist uns nicht gelungen“, so Maik. Am Ende der Aktion sind drei Fahrräder, ein Schubkarrengestell, Warnschilder und Geäst aus den Fluten zu Tage gekommen. „Uns hat die Aktion Spaß gemacht, und auch das obligatorische Bad in der Vechte hat nicht gefehlt“ zeigten sich die Beiden zufrieden nach der spontanen Säuberungsaktion. Der Vorstand bedankt sich für dieses freiwillige Engagement.
Einige Schnappschüsse der Säuberungsaktion

ASV Frauen greifen zur Rute

Beim Angelsportverein konnte jeder, der am Samstagnachmittag zwischen Vitustor und der Mühle an der Vechte entlang kam, ein eher seltenes Bild erhaschen. Denn an diesem Samstag standen einmal die Damen des Vereins im Vordergrund.

Die Mütter und Ehefrauen der Angler, die sonst meistens die gefangenen Fische für ihre Männer zubereiten, durften nämlich an die Ruten! Die Angeln wurden noch schnell unter Anleitung der Männer fertig gemacht und dann musste der Köder dran. Diese – ehe eklige – Aufgaben, Maden und Würmer anzubringen, übernahmen dann doch meist die Männer. Doch das Auswerfen war wieder den Frauen überlassen.

Der erste Gründling

Viele der Teilnehmerinnen nehmen, außer zum Damenangeln einmal im Jahr, nie eine Angel in die Hand, doch dafür war die Ausbeute sehr gut: Dchon nach wenigen Minuten war der erste Fisch an der Angel; zwar nur ein kleiner Gründling aber das war den Frauen egal, Hauptsache Fisch.

Kurz danach wurde auch noch ein „Stockfisch“ aus dem Wasser geholt, denn der darf eigentlich bei keinem Wettkampfangeln fehlen.
Bei den Frauen kommt das alljährliche Damenangeln immer sehr gut an. Doris Faber findet es toll, „etwas gemeinsam mit den Kindern und Männern zu machen, was beiden Seiten viel Spaß macht. Außerdem trifft man immer nette Leute beim Angeln und auch wenn es mal nicht so gut läuft haben alle Spaß an der Sache.“

Kaffeepause

Nach zwei Stunden Angeln mit einer Kaffeepause in der es für die tüchtigeren Anglerinnen auch Kuchen gab, war dann auch schon wieder Schluss.

Den Sieg in dem kleinen Wettstreit unter den Frauen konnte Angelika Kemper mit 21 gefangenen Fischen für sich erringen. Sie wurde beim anschließenden Herbstfest, wie alle anderen Preisträger der vergangenen Saison, geehrt. Neben Gegrilltem gab es dort eine leckere Pilzpfanne und Scampis im Speckmantel.

Quelle: Münstersche Zeitung/Johanna Buss

Damenangeln und Herbstfest – Metelener Petrijünger feiern ein schönen Familientag

Am Samstagnachmittag um 14 Uhr trafen sich bei herrlichem Spätsommerwetter 11 Frauen in Begleitung ihrer Ehemänner und Söhne, um an der Vechte zu fischen. Nach der Begrüßung durch Jugendwart Dennis Faber ging es direkt ans Wasser, um die Schuppenträger zu überlisten. In der Zwischenzeit baute der Vorstand eine Kaffeetafel auf, denn die Geselligkeit sollte nicht zu kurz kommen. „Das Damenangeln ist jährliche Tradition. Allerdings steht das Sportliche eher im Hintergrund“, berichtet Dennis Faber. Und so war es nicht verwunderlich, dass die Kaffeepause länger als geplant ausfiel. Doch auch später am Wasser war die Stimmung bestens. „Wir haben von anderen Müttern gehört, dass es hier immer gut ist. Deshalb sind wir heute hier“ erzählte eine Teilnehmerin von ihren ersten Angelversuchen. Und diese ersten Schritte waren gar nicht schlecht. Am Ende konnte jede der Teilnehmerinnen einen oder mehrere Fische zum Wiegen vorzeigen. Der Tag war nach dem Ansitz jedoch noch lange nicht zu Ende. Ab 18 Uhr startete das Herbstfest des gesamten Vereins in Kottig´s Pinte in der Bült. 65 Mitglieder hatten sich auf den Weg gemacht, um gemeinsam zu feiern. Es gab aber auch einen kurzen offiziellen Teil, ehe die Party ihren Lauf nahm. „Ich freue mich, dass ihr so zahlreich erschienen seid“ begrüßte der 2. Vorsitzende Daniel Woltering die Anwesenden. „Wir wollen dann auch direkt zur Preisverleihung kommen. Die Jugendlichen warten ja immerhin schon eine Woche gebannt auf die Pokale“, so Woltering weiter. Beim eine Woche zuvor ausgetragenen Pokalangeln fanden sich 25 Vereinsmitglieder am Waldsee ein, um gemeinsam zu fischen. Am Ende war Jason Buss bei den Jugendlichen der erfolgreichste Fänger, gefolgt von Julius May und Jan Enning auf den Plätzen zwei und drei. Bei den Senioren hat sich Maik Husham den obersten Platz auf dem Treppchen und damit den größten Pokal gesichert, vor Erik Westphal und Michael May. Der Wanderpokal für den schwersten Fisch ging ebenfalls an Maik Husham. Seine Brachse von 2,1 kg war der Fisch mit dem höchsten Gewicht. „Die Damen haben uns von der Stückzahl gezeigt, wie man Fische fängt“ eröffnete Woltering die Preisverleihung vom mittags ausgetragenen Damenangeln, bei dem knapp 60 Fische gefangen wurden. Mit 21 Fischen war Angelika Kemper am erfolgreichsten. Platz zwei sicherte sich Nicole Ahlers mit 15 Fischen vor Doris Faber mit 9 Fischen auf Platz drei. Allen Dreien wurden Gestecke überreicht. Nach der Stärkung, es gab Gegrilltes, eine Pilzpfanne und Scampis in Speckmantel, bestand für alle noch die Möglichkeit sein Glück beim Knobeln heraus zu fordern. Auch hier warteten Sachpreise auf die drei glücklichsten Händchen unter den Junioren und Senioren. Anschließend wurde noch bis tief in die Nacht geklönt und gefeiert.
weitere Bilder vom Damenangeln und Herbstfest